Wessen Zukunft ist dem Staat wichtig?

Das Elterngeld wurde ins Leben gerufen, um die Geburtenrate zu erhöhen. Nun sinkt diese immer mehr und der Staat spart trotzdem weiter bei Familien - während Milliarden woandershin fließen.

Der Koalitionsvertrag 2025 klang noch nach Trendwende: Mindest- und Höchstbeträge sollten angehoben werden, die Einkommensgrenze steigen und mehr Partnermonate waren geplant. Jetzt soll das Familienministerium rund 540 Millionen Euro einsparen – auf Anweisung von Finanzminister Lars Klingbeil, der 2023 noch als SPD-Chef sagte: „Verteilungsfragen klärt man über die Steuerpolitik, nicht über das Elterngeld.“

Ich frage mich mehr denn je: Wessen Zukunft ist im Staat wichtig? Kinder oder fossile Energien?

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Franziska Büschelberger

Franziska Büschelberger wurde 1974 in Berlin geboren und zog allein zwei Söhne groß. Als Inhaberin von B.IST Analysen visualisiert sie Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit. 2024 gründete Büschelberger Unpaid Care Work – die fiktive Arbeitgeberin und Bildungseinrichtung unserer Gesellschaft, mit der Eltern und Pflegende befähigt werden, ihre Leistung aus unbezahlter Sorgearbeit sowie die dabei erworbenen Kompetenzen zu erkennen und selbstwirksam auf beruflicher Ebene sichtbar zu machen.

https://www.franziska.bueschelberger.de
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