Warum häusliche Pflege finanziell ausgeblutet

Pflege ist laut Sozialgesetzbuch XI § 8 (1) eine gesellschaftliche Aufgabe - in der Realität pflegende Angehöriger heißt das aber: Privates Risiko!

Das Pflegesystem in Deutschland setzt auf häusliche Versorgung, doch über die wirtschaftlichen Folgen der Pflegenden Angehörigen wird geschwiegen.

Während Pflegeplätze fehlen, sichern Familien die Versorgung – häufig zu Lasten ihrer eigenen sozialen Absicherung. Die politische Leitlinie „ambulant vor stationär“ prägt die Pflegepraxis und verschiebt hohe Kosten auf Privatpersonen.

Darüber wird nicht aufgeklärt! Wer privat pflegt und währenddessen ein eigenes monatliches Einkommen unter 1.450 EUR netto hat, riskiert in Armut zu geraten.

>> Artikel lesen bei der Frankfurter Rundschau <<

Franziska Büschelberger

Franziska Büschelberger wurde 1974 in Berlin geboren und zog allein zwei Söhne groß. Als Inhaberin von B.IST Analysen visualisiert sie Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit. 2024 gründete Büschelberger Unpaid Care Work – die fiktive Arbeitgeberin und Bildungseinrichtung unserer Gesellschaft, mit der Eltern und Pflegende befähigt werden, ihre Leistung aus unbezahlter Sorgearbeit sowie die dabei erworbenen Kompetenzen zu erkennen und selbstwirksam auf beruflicher Ebene sichtbar zu machen.

https://www.franziska.bueschelberger.de
Zurück
Zurück

Politik für Menschen beginnt nicht mit Anreizen

Weiter
Weiter

Die stille Last des Funktionierens